Luigi Dallapiccola Variationen für Orchester
Pjotr Tschaikowsky Variationen über ein Rokokothema op. 33
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica
Oldenburgisches Staatsorchester, großes Haus
26. und 27. Oktober 2009

Metamorphosen
Der Gedanke von Thema und Variation fasziniert seit jeher die Künste. Pate steht die Natur, die das Prinzip der Veränderung und Verwandlung virtuos beherrscht. Tschaikowsky brachte mit seinen Variationen über ein Rokokothema(die in seinem Werk den Platz des Cellokonzertes einnehmen) seine Verehrung für Mozart zum Ausdruck. Beethovens berühmte 3. Sinfonie Eroica öffnete der klassischen Sinfonie neue Wege hinein in die Romantik, indem sie alle bisherigen Dimensionen dieser Gattung sprengte. Im Finalsatz der Eroica verschmolz Beethoven die sinfonische Form mit den Prinzipien von Fuge und Variation – und erstaunt damit bis heute seine Hörer. Auch der Musik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erschloss die Variationskunst vielfach neue Perspektiven, wie die Variationen für Orchester von Luigi Dallapiccola zeigen.

Am Pult des Staatsorchesters steht der neue Musikalische Oberleiter des Oldenburgischen Staatstheaters Thomas Dorsch. Als Solisten ist Daniel Müller-Schott zu erleben, der international derzeit zu den herausragenden Violincellisten gehört.

Dirigent Thomas Dorsch
Solist Daniel Müller-Schott (Violoncello)
25. Oktober 2009, 11.15 Uhr
26. und 27. Oktober 2009, 19.30 Uhr, Großes Haus

über die Eroica
„Vielleicht war das der Grund, warum man das Werk lange nicht so plausibel, so
analytisch durchdacht und energiegeladen zugleich gehört hat.“

„Musikalische Variationen haben viele Gesichter“