Variations for Winds

Besetzung

Piccolo (auch Flöte III)
Flöte I/II (I= Picc.II; II= Picc III)

Englischhorn I/II (I= Oboe II; II= Oboe I)

Klarinette I/II (B)
Baßklarinette (B)

Fagotte I/II

Horn I-III ( I/II hoch; III tief) (F)
Trompete I-III (C)
Posaune I-III

Harfe

Schlagzeug (2 Spieler)
Geophon
Vibraphon I/II (II kann durch Marimbaphon ersetzt werden)
China – Becken
Triangel
Holztrommel

Die Partitur ist in C notiert.

Die „Variations for Winds (Industrial Design)“ wurden 1995 für die Bläser des Regionalen Jugendorchesters geschrieben. Es wurde versucht, ein Stück zu entwerfen, welches auf der einen Seite zwar den Möglichkeiten von Jugendlichen gerecht wird, aber dennoch weit davon entfernt ist, pädagogische Literatur zu sein. Die Klangsprache des Stückes ist überwiegend tonal, um auch dem jugendlichen Hörer die Möglichkeit zu geben, sich mit den Strukturen des Stückes auseinanderzusetzen, ohne Blockaden aufzubauen. Der Beititel bezieht sich auf diese Idee. Schönheit und gestyltes Design geraten heute immer mehr in die Gefahr synonym zu werden. Es entstanden Klangflächen, welche diese falsche Schönheit darstellen. Gebrochen wird diese Idee durch die offene Form. Es entstand ein Variationswerk, welches sich aber zu keinen Endergebnis entwickelt. Durch den Ausdruck der melodischen Gedanken wird ebenfalls das Skurille und Kranke der Klänge betont. Das Stück liefert keine Antwort. Es ist sowohl eine Hinwendung zum Schönklang, als auch eine Abrechnung mit demselben.

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