Die Idee des Klarinettenquartetts entspringt aus dem Klang der vier verwendeten Instrumente. Die große Homogenität, die orgelhaften Schwingungen von blockhaften Klängen, die Sonorität des Ensembles von kleiner Klarinette, normaler Klarinette, dem Bassetthorn und der Bassklarinette, zugleich aber auch die feinen Nuancen in Registerspiel und den verschiedenen Instrumentenkombinationen sind zugleich thematischer und klanglicher Ausgangspunkt der Komposition. Topoi, Motive in Verbindung mit rhythmischen Grundideen, deren Verwandlung und Umgestaltung, deren Weg durch einen Abend voller „Tänze“, dies ist Inhalt des Stückes. Die Musik ist keinenfalls abstrakt und spricht über weite Strecken für sich selbst. Der Wechsel zu vier gleichen Instrumenten „am Abend nach dem Tanz“ ist ebenfalls eine Variation des Themas, eine traumhafte Reminiszens an das Erlebte des Abends.

UA.: 26.10.2008 Hamburg, Ernst Barlach Haus, Ensemble VIF

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